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Unsere Mission

 

Investitionen in hochwertige Lerninhalte drohen verloren zu gehen, weil Fachgruppen und Bildungsinstitutionen vereinzelt arbeiten und über keine geeigneten Mittel verfügen, um Bildungswissen zu repräsentieren und miteinander auszutauschen.

 

 

 

Prof. Dr.  B. Krämer

wissenschaftl. Leitung

CampusContent wirbt für den Zusammenschluss zu Fachgemeinschaften und fördert dies durch eine umfassende technische Infrastruktur, welche die Vernetzung von Personen sowie den Austausch und die gemeinsame Weiterentwicklung von Inhalten und Referenzbeispielen guter Lehre ermöglicht.

 

2010 wird das Community-Portal freigeschaltet. Es bietet Mehrwerte für Zielgruppen in allen Bildungsbereichen.

 

 

Prof. Dr.  F. Kaderali
 

 

Team und Standorte

 

Um stabile nachhaltige Software- und Methodenkoffer zu erarbeiten, wirken erfahrene Mediendidaktiker und Softwareentwickler für CampusContent. Ergänzt wird das Team durch Experten für IT-Infrastrukturen, Medienrecht, E-Learning-Support & Beratung sowie für Bildungsmarketing.

Partner und Interessenten können sich an unsere Mitarbeiter an den beiden Standorten Hagen und Weimar wenden. ...Kontaktinformationen hier...

 

 

Annett Zobel

Management und Partnerbetreuung

 

 

Wissenschaftliche Leitung und korrespondierende Wissenschaftler

 

Wissenschaftliche Leitung des Leistungszentrums:

  • Prof. Dr. Bernd Krämer (Sprecher und Kompetenzbereich Softwareentwicklung)

  • Jun.-Prof. Dr. Michael Klebl (Bereich Didaktik)

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Jun.-Prof. Dr.
Michael Klebl
 

Die Vorhabensziele und -konzepte von CampusContent beruhen auf den gemeinsamen Arbeiten von Prof. Dr. Krämer, Prof. Dr. Peter Baumgartner (Donau-Universität Krems) und Prof. Dr.-Ing. Firoz Kaderali (FernUniversität in Hagen).

Prof. Dr. Peter Baumgartner

 

 

Mehrwerte für Zielgruppen

 

Ursprünglich konzentrierte sich die Arbeit von CampusContent auf Mehrwerte für die Hochschullehre und Wissenschaft.

 

Jedoch ergaben Recherchen, Anwenderbefragungen und unsere Bewertungen, dass für den Aufbau und die Wiederverwendung von großen Wissens- und Lerninhaltemengen der Zielgruppenfokus bildungsbereichsübergreifend sein muss.

Nur so kann eine kritische Masse an Produzierenden und Nutzern von Contents zu einem Fachgebiet entstehen.

 

CampusContent wird daher neben den ursprünglichen Zielgruppen auch für Schulen, Berufsausbildung und Weiterbildung Angebote bereitstellen:

 

Gestaltungmethoden, welche für die Erstellung gut wiederverwendbarer Lerninhalte geeignet sind, wurden entwickelt und zusammengetragen. Diese werden für AutorInnen und Lehrenden in Form von Anleitungen und Bildungsangeboten bereitgestellt.
 

Vernetzte Inhaltesammlungen können von Autoren- und Lehrendengemeinschaften mit Hilfe des CampusContent-Repositoriennetzwerkes aufgebaut werden.

 

Kodifizierte Lehrerfahrungen können Lehrende in Form von didaktischen Szenarien und Lernobjekten weiterentwickeln. CampusContent wird Standardlernszenarien und Entwurfsmuster bereitstellen, welche im Nutzungsprozess von Lehrenden angepasst und erweitert werden können.

 

Fachgemeinschaften erhalten Unterstützung in Form von gemeinsamen Wissens- und Inhaltesammlungen. Sie können Community-Funktionen in eigenen Portalbereichen nutzen. Größere Fachgemeinschaften, wie Fachverbände, können eigene Exemplare des CampusContent-Portals herunter laden und installieren und auf Wunsch mit dem Repositorien- und Community-Netz von CampusContent verbinden.

 

Technische Lösungen für diese Community-Portale, Repositorienlösung und Autorenwerkzeuge zur Inhalteerstellung stellt CampusContent als freie Software zum Download zur Verfügung. Diese Technologien liegen auch diesem CampusContent-Portal zugrunde.

 

 

 

Ausgangssituation, Historie und Nachhaltigkeit

 

Mit dem von 2000 bis 2004 angelegten Förderprogramm Neue Medien in der Bildung für Hochschulen gab das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) einen kräftigen Impuls zur Entwicklung qualitativ hochwertiger eLearning-Inhalte (Content). Wie bei ähnlichen Förderprogrammen der EU traten auch hier mit dem Auslaufen der Förderung zwei Problemfelder deutlich zu Tage:

  • Die Zukunftsfähigkeit der entwickelten Materialien im Alltag war nicht gesichert.
  • Es fehlte an systematischen Lösungen, um entwickelte Inhalte verschiedener Produzenten verknüpft und didaktisch sinnvoll in den unterschiedlichsten Lernarrangements integrieren zu können.

Das Projekt CampusContent setzte sich zum Ziel, Lösungen für diese Herausforderungen zu finden, damit eLearning sich weiter entwickeln, in den Lernalltag einziehen und auf breiter Basis angenommen werden kann.

 

Diese beiden Herausforderungen weisen sowohl eine technische als auch eine didaktische Facette auf:

  • Mit welchen informationstechnischen Methoden und Werkzeugen können eine effiziente und effektive Produktion und Weiterentwicklung von Content, die Distribution und der didaktisch sinnvolle Einsatz langfristig gewährleistet werden?
  • Mit welchen Schnittstellen (und Metadaten) muss Content ausgestattet werden, damit er effizient in Lernumgebungen mit didaktisch hoher Qualität wirken kann?

CampusContent startete im März 2005 als DFG-gefördertes Vorhaben im Programm Leistungszentren für Forschungsinformation, Förderbereich Wissenschaftliche Literaturversorgungs- und Informationssysteme (LIS), und entwickelt bis zum Ende des Förderzeitraumes im März 2009 Methoden und Technologien zur Förderung der Wiederverwendung digitaler Lern- und Wissensinhalte. Die FernUniversität in Hagen hat sich verpflichtet, nach Ablauf der Förderung das Leistungszentrum für E-Learning als Leistungsangebot zu unterhalten.

 

Seit April 2009 wurden Softwarelösungen, Online-Services sowie Beratung und Serviceleistungen von Partnerinstitutionen weiterentwickelt.

Mehr dazu unter: http://www.edu-sharing.net/