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Wissenschaftliche Leitung und korrespondierende Wissenschaftler
| Mehrwerte für Zielgruppen
Ursprünglich konzentrierte sich die Arbeit von CampusContent auf Mehrwerte für die Hochschullehre und Wissenschaft.
Jedoch ergaben Recherchen, Anwenderbefragungen und unsere Bewertungen, dass für den Aufbau und die Wiederverwendung von großen Wissens- und Lerninhaltemengen der Zielgruppenfokus bildungsbereichsübergreifend sein muss. Nur so kann eine kritische Masse an Produzierenden und Nutzern von Contents zu einem Fachgebiet entstehen.
CampusContent wird daher neben den ursprünglichen Zielgruppen auch für Schulen, Berufsausbildung und Weiterbildung Angebote bereitstellen:
Gestaltungmethoden, welche für die Erstellung gut wiederverwendbarer Lerninhalte geeignet sind, wurden entwickelt und zusammengetragen. Diese werden für AutorInnen und Lehrenden in Form von Anleitungen und Bildungsangeboten bereitgestellt. Vernetzte Inhaltesammlungen können von Autoren- und Lehrendengemeinschaften mit Hilfe des CampusContent-Repositoriennetzwerkes aufgebaut werden.
Kodifizierte Lehrerfahrungen können Lehrende in Form von didaktischen Szenarien und Lernobjekten weiterentwickeln. CampusContent wird Standardlernszenarien und Entwurfsmuster bereitstellen, welche im Nutzungsprozess von Lehrenden angepasst und erweitert werden können.
Fachgemeinschaften erhalten Unterstützung in Form von gemeinsamen Wissens- und Inhaltesammlungen. Sie können Community-Funktionen in eigenen Portalbereichen nutzen. Größere Fachgemeinschaften, wie Fachverbände, können eigene Exemplare des CampusContent-Portals herunter laden und installieren und auf Wunsch mit dem Repositorien- und Community-Netz von CampusContent verbinden.
Technische Lösungen für diese Community-Portale, Repositorienlösung und Autorenwerkzeuge zur Inhalteerstellung stellt CampusContent als freie Software zum Download zur Verfügung. Diese Technologien liegen auch diesem CampusContent-Portal zugrunde.
Ausgangssituation, Historie und Nachhaltigkeit
Mit dem von 2000 bis 2004 angelegten Förderprogramm Neue Medien in der Bildung für Hochschulen gab das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) einen kräftigen Impuls zur Entwicklung qualitativ hochwertiger eLearning-Inhalte (Content). Wie bei ähnlichen Förderprogrammen der EU traten auch hier mit dem Auslaufen der Förderung zwei Problemfelder deutlich zu Tage:
Das Projekt CampusContent setzte sich zum Ziel, Lösungen für diese Herausforderungen zu finden, damit eLearning sich weiter entwickeln, in den Lernalltag einziehen und auf breiter Basis angenommen werden kann.
Diese beiden Herausforderungen weisen sowohl eine technische als auch eine didaktische Facette auf:
Seit April 2009 wurden Softwarelösungen, Online-Services sowie Beratung und Serviceleistungen von Partnerinstitutionen weiterentwickelt. Mehr dazu unter: http://www.edu-sharing.net/ |